Die Frage nach dem passenden Theme für die eigene Website, ist eine sehr wichtige. Vor dem Start eines meiner Webprojekte war diese Frage jedesmal elementar. Was macht ein gutes WordPress Theme aus? Was sollte man bei der Auswahl bedenken? Welches Theme ist das richtige? Eins ist sicher: Die Frage nach dem richtigen Theme, sollte man unbedingt vor dem eigentlichen Start der Website klären. Eine nachträglich Umstellung auf ein anderes Theme ist mit sehr viel Arbeit verbunden.
Was macht ein gutes WordPress Theme aus?
Es gibt viele Punkte die ein gutes Theme ausmachen. Leider erfüllt lange nicht jedes Theme aus dem Markt das Prädikat “gut”. Was sind also die Voraussetzungen für ein gutes Theme? Getreu nach dem Motto “Möglichst Kostenlos” habe ich damals meine Themes ausgesucht. Kostenlose WordPress Templates gibt es zu Hauf im Netz. Allein auf der Website Deutsche-Wordpress-Themes.com gibt es ca. 550 Themes umsonst. Einen Blick mit dem richtigen Suchbegriff bei Google offenbart noch weitere Seiten. Aber viele dieser Templates erfüllen nicht im mindesten die Voraussetzungen für einen Professionellen Webauftritt. Warum nicht und worüber sollte man bei der Auswahl des Themes nachdenken?
1) W3C validiertes HTML und CSS
Ein wichtiger Faktor bei derWordpress Theme Auswahl ist, das Suchmaschinen einfach darauf zugreifen können. Ein Großteil der Besucher wird später über Google den Weg auf ihre Website finden. Deswegen ist es wichtig von vorneherein darauf zu achten das Google sich auf der Website wohlfühlt. Validiertes HTML und CSS helfen dabei, einen “Geraden Weg” für Google durch die Website zu schaffen. Wie lässt sich das überprüfen? Nach Installation des gewünschten Templates schauen sie einfach auf der W3C Validation Website nach. URL eingeben und Überprüfung starten. Fehler lassen sich so korrigieren.
2) Genügend Widget Positionen
Widgets auf der Website einbauen zu können ist wichtig. Es gibt schöne Templates, die aber nur Widgets für die Sidebar anbieten können. Für manch Webseiten mag das ausreichen. Aber denken Sie dran: Je mehr Content Sie ihrem Leser auf einfache Weise präsentieren können, desto länger bleibt dieser auf Ihrer Website und desto mehr verdienen Sie durch Werbeeinnahmen. Deswegen ist es unverzichtbar an verschiedenen Stellen im Template Widgets einbinden zu können. Zum Vergleich: Auf WebsiteStartUp.de gibt es 11 Widget Positionen. Zusätzlich lassen sich die drei Menü Leisten einzeln ansprechen und mit Funktionen belegen.
3) Widget Positionen für Werbung
Gehört eigentlich zu Punkt 2, ist aber wichtig noch mal einzeln genannt zu werden. Jeder Webmaster möchte mit seiner Website Geld verdienen, wenn es sich nicht gerade um ein Hobby, oder die Website der eigenen Firma handelt. Deswegen ist es wichtig sich bereits vorher zu informieren, ob das gewünschte Template Widget Positionen für Werbung bietet. Auf WebsiteStartUp.de finden Sie zum Beispiel, zwischen Artikel und Footer Leiste, ein großes Werbebanner mit Google Adsense. Das ist eine Widget Position, die man sehr einfach ansprechen kann. Innerhalb von Minuten kann ich dort Adsense oder ein Werbebanner integrieren. Das ist echter Mehrwert für die Website, denn so lässt sich viel Zeit und Mühe sparen.
4) Zusätzlich Template Funktionen
Viele Templates bieten zusätzlich Funktionen für den User an. Beispielsweise lässt sich die Größe oder Farbgestaltung des Themes anpassen. Oder es können eigene Funktionen ergänzt werden. Zum Beispiel gibt es Themes die von Haus aus einen Image Slider auf der Startseite integrieren können wenn man dies aktiviert. So werden Bilder gleich mit dem Text verknüpft und es entsteht ein großartiger Blickfang für den Leser. Aber leider ist dies nicht immer gegeben. Meistens sind kostenlose Themes sehr abgespeckt und bieten nur wenig zusätzlich Funktionen. Funktionen wie Automatische Kontakt Seiten, Slider oder Galerie Seiten im nachhinein in ein Theme zu integrieren, ist mit viel Arbeit verbunden. Zudem sind gute Html, PHP und CSS Kenntnisse nötig um dies zu schaffen.
Was sollte man bei der Auswahl des WordPress Themes bedenken?
Die eben angeführten Punkte stellen eine wesentlich Grundlage für die Beantwortung der Frage dar. Man sollte sich vor allem folgende Frage stellen: Was kostet mich das Theme, und welchen Nutzen hat das Theme? Also die Simple Kosten-Nutzen Frage. Welche Art Website möchte ich aufbauen? Habe ich langfristig vor das Projekt weiter zu entwickeln? Möchte ich mit der Website Geld verdienen oder ist es eine reine Hobby Website? Wenn es um die Erstellung einer Website geht mit der man langfristig Einnahmen erzielen möchte, dann sollte man überlegen ob nicht ein kostenpflichtiges Theme von Interesse ist.
Ein Beispiel: WebsiteStartUp.de bezieht sein Theme von Elegantthemes.com! Ein Mitgliedschaft kostet dort 39,- $ pro Jahr. Als Mitglied kann man alle dort angebotenen Themes nutzen. Man kann umbauen, erweitern und ändern soviel man möchte. weiterhin bietet dir Firma regelmäßig Updates und bietet SEO freundliche Templates mit vielen Extras. Es gibt eine Admin Oberfläche für jedes Template in dem man extrem viele Funktionen einstellen kann. Viele Themes haben dort gute Widget Positionen und die Themes sehen nicht zu letzt auch noch sehr stylisch aus. Und das alles für 39,- $ im Jahr.
Theoretisch braucht man sogar nur ein Jahr zahlen und kann alle Themes auch weiterhin legal nutzen. Ein tolles Angebot. Die Kosten – Nutzen Frage? Ich investiere 39 $ in ein Template. Allein eine Stunde Webdesign kostet inzwischen mehr Geld. Also durchaus eine lohnende Investition, vorausgesetzt man arbeitet wirklich an einem Projekt welches langfristig Einnahmen generiert.
Kostenlos oder Kostenpflichtig? Mein Rat: Sparen lohnt beim Template nicht! Es muss aber auch nicht das Template für mehrere tausend Euro sein. Template Clubs gibt es inzwischen viele.
Welches Theme ist das richtige?
Fassen wir also noch einmal zusammen. Das richtig Theme für die professionelle Website sollte effizient sein, viele Funktionen bieten, viele Widget Positionen anbieten und vom Stil zum Thema passen. Es erfordert durchaus ein wenig Zeit das richtige Design und das richtige Theme zu finden. Aber eins weiß ich genau: Die Zeit lohnt sich. Es gibt nicht nervigeres, beim Webseite gestalten zu merken das man an einen wichtigen Punkt nicht gedacht hat.
Und auch folgendes gilt es zu bedenken: Ihre Leser identifizieren ihre Seite mit dem Theme. Deswegen sollten sie dieses nicht allzuoft ändern. Es gibt nichts was mehr irritiert als eine Website die gestern noch rot war und heute schon grün.
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