Gerade neue Affiliate Marketeers machen bei ihren Projekte oft grundsätzliche Fehler. Dabei ist Affiliate Marketing durchaus eine gute Möglichkeit ein vernünftiges Nebeneinkommen zu generieren. Folgende Fehler sollte man gerade am Anfang unbedingt vermeiden.
1. Helfen anstatt zu verkaufen
Bei neuen Projekten möchte man gerne so schnell wie möglich die ersten Umsätze generieren, das ist nachvollziehbar. Aber hier versteckt sich der erste Fehler. In dem man seine Affiliate Webseite mit Partnerprogrammen zu kleistert, schafft man keine Kunden.
Besser ist es, sich darauf zu konzentrieren, dem Kunden zu helfen. Begeisterte Kunden kaufen gerne. Nur durch eine gute Bindung zum Kunden kann man diesen an sich und seine Webseite binden. Einfach ausgedrückt: Dein Job als Affiliate Marketeer ist weniger das Verkaufen, als vielmehr das Helfen.
Oft fällt das einem selbst gar nicht auf. Man produziert Webseiten, die den Kunden förmlich anschreien, ein Produkt zu kaufen. Frage dich selbst: Wenn ich auf eine Website komme, auf der ich das Gefühl habe, ein Verkaufsobjekt zu sein, kaufe ich dort gerne etwas?
Konzentriere dich lieber darauf, dem Kunden Informationen zu bieten. Warum ist ein Produkt besonders gut? Was hebt das Produkt von Konkurrenzprodukten ab? Gut informierte Kunden kaufen ein Produkt, weil sie sich gut beraten fühlen.
2. Weniger ist mehr
Konzentriere dich auf einige, wenige und gute Partnerprogramme. Zuviel Werbung und Banner werden den Besucher abschrecken. Gut aufgearbeitete Informationen mit schönen Bildern und einer dezenten Werbung verleiten einen Kunden viel eher zum Kaufen, als tausend Banner.
Zudem müssen auch alle Partnerprogramme überwacht und kontrolliert werden. Je mehr Programme man nutzt, desto mehr gibt es zu überwachen und desto mehr Zeit nimmt das Projekt in Anspruch. Besser ist es, sich auf einige wenige Programme zu fokussieren und diese dann wirklich kontrolliert umzusetzen.
3. Probieren geht über Studieren
Das ist einer der wichtigsten Punkte. Wenn man ein neue Partnerprogramm einbaut oder etwas neue ausprobiert, sollte man den gesamten Ablauf testen. Funktionieren alle Links? Kann ein potenzieller Kunde sich für einen Newsletter anmelden? Alles was man tut muss unbedingt genau geprüft werden.
Tut man das nicht können gute Umsätze verloren gehen. Mir persönlich ist es auch schon passiert, dass ein Link nicht funktioniert hat oder ein Code falsch eingebaut war. Das passiert leider oft genug. Also testen, testen und nochmal testen.
4. Links tracken
Auch das ist ein unglaublich wichtiger Faktor. Man sollte für jede Linkposition einen eigenen Affiliate Link nutzen. So kann man leicht nachvollziehen, welche Links am meisten angeklickt werden und kann seine Programme so einfach optimieren. Die Erkenntnisse aus solch einem Vorgehen sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.
Ein Beispiel: Es geht darum ein Affiliate Link zu websitestartup.de zu bewerben. Dafür wird ein Artikel geschrieben, eine Übersicht publiziert und ein Link in der Sidebar platziert. Jeder Link bekommt einen eigenen Linknamen. z.B. xyz.de/websitestartup-artikel und xyz.de/websitestartup-übersicht oder xyz.de/websitestartup-sidebar. So lässt sich einfach überprüfen welcher Link am meisten umsetzt. Wer WordPress nutzt, sollte sich hier das Plugin “Pretty Links Lite” einmal anschauen, zu finden in meiner Übersicht der Top WordPress Plugins.
Einen Umsatz zu erzielen ist eine tolle Sache. Aber zu wissen wie und wodurch dieser Umsatz erzielt wird, macht den Unterschied aus.
5. Vergleichen
Ein gute Möglichkeit seine Umsätze zu steigern sind Vergleiche. Dabei werden drei ähnliche Produkte in einem Artikel miteinander verglichen. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen möchten die Leser eine gute Entscheidung treffen können. Ein guter Vergleich hilft ihnen dabei und sie können sich dann für das beste Produkt entscheiden.
Zum anderen hat man durch diese Vorgehensweise nicht nur einen Affiliate Link pro Artikel, sondern gleich drei. Das kann den Umsatz noch einmal steigern.
Außerdem lässt sich so realativ einfach feststellen, welche Produkte für den Kunden interessant sind. Darauf lässt sich die Werbung dann gezielt anpassen.
6. Verspreche nicht das blaue vom Himmel
Überschriften wie “Wie ich in einem Jahr 1 Million gemacht habe” oder ähnliches sollten sich nicht in deinem Portfolio befinden. Überhaupt sollte nie etwas versprochen werden, was nicht eingehalten werden kann. Das ist absolut unseriös. Mit Affiliate Marketing lässt sich Geld verdienen. Aber das erfordert harte und gute Arbeit.
Wer verspricht, dass mit Affiliate Marketing Geld im Schlaf verdient werden kann, der lügt. Mit Versprechungen auf übertriebene Gewinne in Foren zu posten oder Werbung zu schalten wirkt unseriös und schadet dem eigenen Ruf. Das sollte man unter allen Umständen vermeiden.
7. Eins nach dem anderen
Das ist mit einer der wichtigsten Aufgaben und auch am schwersten umzusetzen. Konzentration auf ein Projekt ist wichtig. Oft wird man während dem Arbeiten von anderen Projekten oder Gedanken abgelenkt. Vielleicht erscheint plötzlich ein anderes Produkt interessanter oder verspricht mehr Gewinn. Es ist aber wichtig, zuerst das erste Projekt zu beenden. Danach kann man sich immer noch einem neuen zuwenden.
Dadurch wird vor allem der Umsatz verbessert. Ein fertiges Projekt bringt Umsatz, wenn auch vielleicht etwas weniger als andere Projekte. Beim Affiliate Marketing sind Disziplin und Selbstmotivation absolut wichtig. Wer es schaff, diese Eigenschaften zu fokussieren, der wird erfolgreich sein.
Merksatz: Besser 5 fertige Affiliate Projekte, als ein 50 halbfertige Projekte, die keinen Umsatz generieren.
In diesem Artikel beziehe ich mich auf einen englischen Artikel von Martketingland.com. Der Artikel wurde von mir teilweise frei übersetzt, teilweise wurden aber auch Ergänzungen vorgenommen.
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Tolle Punkte, die hier aufgezeigt werden und mit sehr viel Inhalt. Vielen Dank
Enrico
Hallo Enrico,
Danke für deinen Kommentar. Freut mich, das dir der Artikel gefällt.
Hallo leute.
ich bin ebenfalls im affiliate marketing tätig und betreibe mehrere nischen.
jeden der hier angesprochen punkte kan ich ebenfalls nur bestätigen und wärmstens empfehlen.
heutzutage muss man mehr ein problemlöser und informationslieferant anstatt ein geldgeiler verkäufer sein.
kunden aus dem internet sind mittlerweile sehr sicher im umgang mit diesem medium geworden.sie erwarten klare und übersichtliche infos zu produkten und top preise zum aktuellen stand.
wer da nicht mithalten kann..wird weggeklickt!
Hallo Oleg,
danke für deinen Kommentar. Du hast Recht mit deiner Aussage. Ich denke das es auch noch viel mehr in diese Richtung geht, aber ich bin gespannt wie sich das entwickelt.